Gartenfreunde
admin am 29. Juli 2007
Sonnenblumen das Popcorn der südlichen Länder
Diese Pflanze findet man in vielen Gärten wenn die Zeit des Hochsommers beginnt. Für die westliche Gesellschaft sind sie eher schön anzusehen, als das sie sich für diese Blume als Nahrungsmittel interessieren würden. Bei uns sind die Sonnenblumen auch als Nahrung für die Vögel bekannt. Sonst hat kaum jemand direkt mit diesem Gewächs zu tun.
Hat man viel mit Moslems zu tun oder ist man öfters bei welchen zu Besuch lernt man diese Blume von der anderen Seite kennen. Da die Moslems eher wenig mit Kuchen oder Süßigkeiten zu tun haben, bekommen deren Gäste andere Sachen zum naschen vorgesetzt.
So gibt es bei ihnen geröstete Kürbiskerne, Melonenkerne und natürlich die Kerne der Sonnenblume. Meist wurden diese mit Salz geröstet, manchmal aber auch ohne. Bei besonderen Gelegenheiten werden die Kerne auch warm serviert. Die Haut der Kerne wird nicht gegessen, sondern nur das Innere. Man kann diese Kerne fertig kaufen beim türkischen Fachhandel. Es besteht aber auch die Möglichkeit diese selbst herzustellen. Man kauft einen Sack Sonnenblumenkerne aus dem normalen Kaufhaus und schüttet diese zu hause in einem großen Topf. In dem Topf befindet sich Salzwasser. Das Salzwasser wird nun langsam verkocht. Wird das Wasser durch die Hitze wegen der Verdampfung weniger muss man am Herd stehen bleiben und öfters umrühren. Ist das Wasser komplett verschwunden, tut man die Körner aus dem Topf und lässt diese abkühlen. Die gesalzenen Sonnenblumenkörner sind nun fertig. Bei der Herstellung kann man mit der Menge des Salzes variieren und sollte sich vorher größere Körner auswählen, dass diese leichter zu essen bzw. zu knacken sind.
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Schade, dass man sich in seinem Schrebergarten keinen Stammbaum pflanzen kann! ![]()
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