Schrebergärten, die kleinen Erholungsinseln

admin am 2. August 2007

Als Schrebergärten werden im Allgemeinen mehrere aneinander grenzende Kleingärten oder bewirtschaftete Parzellen bezeichnet, die in einem Verein organisiert sind und an Vereinsmitglieder verpachtet werden.

Schrebergartensiedlungen findet man zumeist in oder am Rand größerer Städte. Sie werden als Erholungsgebiet genutzt und bieten inmitten des Stadttreibens einen Ruhequell und etwas Platz für Naturgenuss. Vögel, Insekten, Igel und andere einheimische Tiere haben hier eine Existenzberechtigung.


Der Name „Schrebergarten“ ist auf den Leipziger Arzt Dr. Daniel Gottlob Moritz Schreber zurückzuführen. Ihm zu Ehren wurde der erste Gartenverein benannt, der eigentlich eine Art Schulgarten war und von seinem Bekannten und Freund Dr. Ernst I. Hauschild initiiert wurde.
Aus Platzmangel sind die einzelnen Grundstücke meist nicht größer als 400 Quadratmeter aber die Schrebergarten – Vereinsregeln ermöglicht trotzdem ein ruhiges gepflegtes Miteinander.
Die Nutzung der Flächen ist sehr unterschiedlich und durch Elektrifizierung, gelegte Wasserleitungen auch vielseitig möglich. Viele Gärtner hegen und pflegen ihre Obst- und Gemüsegärten und legen vor allem in der heutigen Zeit viel Wert auf ökologischen Gartenbau und natürliche Schädlingsbekämpfung. Manche nutzen ihre Parzelle ausschließlich zur Erholung und als Familiengarten, wo die Kinder behütet im Grünen toben können. Außerdem wird hier so manchem der Urlaub ermöglicht, der sonst eventuell nicht möglich wäre. Schrebergärtner haben oft ihr eigenes Gartenhäuschen mit Wohlfühlcharakter eingebaut, so dass ein Aufenthalt für mehrere Tage durchaus möglich ist.

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